In An Octopussy`s Garden
Schnell, Schneller, Schnell.
Nimm den Kaffee mit und lauf. 2 Go. Es muss schnell gehen. Schnell, schneller, schnell.
Laptop, Briefing, Präsentation.
Keine Zeit für Nutzloses. Stuhl muss warten. Die Liebe auch. Brownie auf die Hand und los…
Schnell, schneller, aber schnell.
An den Dingen vorbei. Vorsicht der Armani-Suit. Vorbei am Service Point, den Blueberry fest in der Hand. Und dann: Schnell, schneller, und jetzt: Am schnellsten.
Next Stop: City.
Final Stop: …
-An einem anderen Ort zu einer nur scheinbar anderen Zeit-
Ein Mann und die Natur. Sie beide vereint in endloser Symbiose. Er bewegt sich so bedächtig, dass selbst die Flügel seine Nähe nicht scheuen. Fliegen sitzen an seinen Ohren und zehren von der Ruhe, die dieser langsam sich bewegende Stein ausstrahlt. Sie schlummern.
Ein Bächlein plätschert und man hört die Fische beruhigt atmen. Kein Luftzug zu viel, jedoch immer einer zu viel für den Tod. Dieser sitzt auf einem Baumstumpf und weiss, bald ist es vorbei.
Hier gibt es keine Zeit. Vergänglichkeit hat hier keinen Platz. Gestern gibt es nicht mehr und morgen interessiert den Menschen nicht.
Ein Geräusch. Laut, tosender Donner. Die Fliegen fahren erschrocken auf und die Fische verschlucken sich. Der Tod weiss, dass seine Zeit gekommen ist.
Draussen, in der richtigen Welt verteilen sie Kaffee in kleinen Bechern. Sie werden zum Vergnügen geopfert.
Zum Vergnügen derer die sich an der Schwelle der Ignoranz vorbeidrängeln.
Arrogante Nasen drängen sich dicht an dicht und alle haben sie ein Ziel:
Nur noch ein bisschen mehr Höhenluft.
Juli 12, 2008 um 3:57
Irre…ich ziehe den Hut. Im Ernst.