One Day In Your Life
Wieder kam ich nach Hause.
Nach Hause. Irgendwie wie immer. Ich wollte weg, hinaus in die Welt, doch immer, ja immer wieder nach Hause.
-Komm Schatz, wir haben Sex.
Schon wieder. immer wieder. Hat Sex eigentlich was mit Liebe zu tun? Reperversierung eines Begriffes, erzwungen durch pseudokünstlerische Ästhetik.
Auf einem guten Wege war Mann. Doch dann: Verlaufen, das Ziel aus den Augen verloren.
Immer und immer wieder zurück.
Die Frage ist ja nicht, wie man die Zeit wahrnimmt, sondern wie die Zeit sich selbst versteht. -Selbstverständnis eines Zustandes, sagt man.
Man weiß immer alles besser. Doch mehr als solche Phrasen als Ausdruck der Besserwisserei dringen nicht nach außen.
Hirntot. Klischee. Pappmaché.
Früher war auch alles besser
Das weiss ich von meiner Oma. Woher die es wohl weiß?
Wie autonom ist eigentlich eine Kunst, die den Anspruch, sich selbst zu gefallen, längst aufgegeben hat? Und was ist Kunst?
- Quit playing games with my heart, antwortet mir das Radio.
Die Mädchen kreischen. John und George drehen sich im Grabe um. Paul kauft sich was Schönes und Ringo hat nix mitbekommen.
Und da kommen sie auch schon. Günther, Paris und Marcel Reich-Ranicki.
Sie atmen die gleiche Luft, meistens nicht dieselbe. Aber es verkauft sich ja auch gut.
Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten.
Das war mal. Obwohl: Der Ball ist immernoch rund und das Spiel dauert noch 90 Minuten plusminus Verlängerung und Werbepause.
- Ich hätte gerne einmal Vinyl.
- ???
- Chai Latte dann und einmal Datensalat!
Alles ist möglich in Zeiten der Globalisierung, erst recht im Kontext der \\www.TV.org\\ Medialisierung. Die Rückbesinnung auf alte Werte klappt nicht. Wissend um die Rentensituation setze ich mich ins Flugzeug.
Ab nach Hause…\\\